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Ausgabe 2014
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lombardfähige Wertpapiere

Lombardeffekten, pledged securities, collateral securities. I.w.S. Bezeichnung für als Kreditsicherheit dienende Wertpapiere, die Kreditinstitute bis zu einer bestimmten Höhe ihres Kurswertes beleihen. I.e.S. verstand man darunter lange Zeit die von der Deutschen Bundesbank im Zuge ihrer Liquiditätsversorgung der Kreditinstitute beliehenen Wertpapiere. Es handelte sich hierbei ausschließlich um festverzinsliche Schuldverschreibungen und Schuldbuchforderungen, welche die Deutsche Bundesbank mit höchstens ca. 80 % ihres Marktwertes beleihen konnte. Mit Beginn der dritten Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion am 1. Januar 1999 sind die geldpolitischen Befugnisse der Deutschen Bundesbank auf das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) übergegangen. Damit ist auch der Lombardkredit der Deutschen Bundesbank im Rahmen der Vereinheitlichung der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) entfallen und durch die Spitzenrefinanzierungsfazilität ersetzt worden. Auch bei diesem Instrument können sich die Marktteilnehmer gegen refinanzierungsfähige Sicherheiten Übemachtliquidität von der EZB beschaffen. Der hierfür vorgegebene Zinssatz wird meist aus der Obergrenze des Tagesgeldsatzes gebildet.





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